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APERTURA HOTEL 21 GIUGNO 2020
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Insel Ischia

„(...) wer von diesem Becher trinkt, wird sofort ergriffen vom Verlangen nach der schönen Aphrodite“.

Der Venus gleich, ist auch die Insel Ischia sozusagen „schaum-geboren“, und wie die Göttin der Schönheit wurde auch ihr das Geschenk ewiger Ju-gend zuteil: selbst noch junges Land ist Ischia zugleich Jungbrunnen für viele. Die Insel entstand nach einer Reihe von Vulkanausbrüchen, blieb jedoch zunächst noch für lange Zeit in den Tiefen des tyrrhenischen Meeres verborgen. Erst im Quartär, also in einem nach geologischer Zeitrechnung noch nicht allzu lange zurückliegenden Zeitalter, tauchte der erste Teil der Insel über dem Meeresspiegel auf und aus den Fluten erhob sich das Gebiet im Nordosten der Insel, wo sich heute Ischia Ponte, Campagnano und Piano Liguori befinden. Erst allmählich, im Laufe mehrerer Zeitalter, gab das Meer auch die anderen Teile der Insel frei und damit auch weitere Vulkankrater.

Über viele Jahrhunderte hinweg war die Insel stetiger Veränderung unterworfen. Die in ihrem Innern brodelnde Lava brach mit unbändiger Gewalt aus den zahlreichen Kratern hervor. Durch die Häufigkeit der Vulkanausbrü-che war die Insel somit zwar für lange Zeit unbewohnbar, andererseits aber entstand auf diese Weise eine der faszinierendsten Landschaften unseres Planeten. Wie könnte man sich dem Zauber des dunklen, aus erstarrter Lava entstandenen Küs-tengürtels bei Zaro entziehen, dessen wilde Ursprünglichkeit Erinnerungen an Mond-landschaften wachruft, wie nicht fasziniert sein von den senkrecht zur waldbestande-nen Ebene der Falanga hin abfallenden Felswänden oder den Zinnen aus Kalkge-stein der natürlichen Kathedrale der Pizzi Bianchi in Fontana.

Die Formation der Insel vollzog sich nur sehr langsam im Laufe der Zeit, und die Landschaften, die nach und nach entstanden, hätten verschiedenartiger nicht sein können: riesige, sich sanft zum Meer hin neigende Strände, felsige Buchten über tie-fen Wassern, wie die „Grotte des Zauberers“ bei Lacco Ameno, wo einigen Quellen zufolge in der Prähistorie dem Sonnenkult gehuldigt wurde, sanfte Hügel, unterteilt in Weinberge und Wälder, und nicht zu vergessen die mächtige Erhabenheit des Monte Epomeo. Es war das Feuer des Vulkans, das die Insel geformt hat, und es gibt dort mehr als tausend verschiedene Arten von Bäumen, Gräsern und Blumen.

Darunter befinden sich tropische Gewächse, wie die Farne „Woodwardia Radicans“ und „Pte-ris Longifolia“ und sehr seltene Pflanzen, wie der „Papyrus der Fumarolen“ mit der botanischen Bezeichnung „Cyperus Polystachius“: ein Gewächs von geheimnisum-witterter, weit in die Zeit zurückreichender Herkunft, womöglich ein pflanzliches Relikt aus einer zwischen zwei Eiszeiten gelegenen Periode, das außer auf Ischia nur noch in den Tropen zu finden ist. Und dann so einzigartige Gewächse wie den sogenann-ten „Limonium Inarimensis“, den es nur auf Ischia gibt, Felsengewächse, wie Beifuß, Immortelle, Rosmarin, oder aber die typischen Vertreter der Mittelmeermacchia, wie Myrte, Erdbeerbaum, Erika, Oliven- und Zitronenbäume, und Berggewächse, wie z. B. Kastanienbäume.

Die Insel, unter der der Legende nach „,angekettet auf Befehl des Zeus, der Riese Tifeo“ gefangen liegt, dessen Körper angeblich für die höchste Erhebung der Insel verantwortlich ist, den Monte Epomeo, der Ischia zu einem „kli-matischen Kleinod des Mittelmeeres“ macht, indem er die Wolken nach oben drückt und Regen und Kälte vertreibt. Der Monte Epomeo teilt die Insel in zwei Bereiche mit völlig unterschiedlichen Farben und Lichtverhältnissen: zum Einen die Pastelltöne der Morgendämmerung in Ischia und Casamicciola, zum Anderen die satten, kräfti-gen Farben Forios bei Sonnenuntergang.